KLEINGÄRTEN KÖNNEN BRÜCKEN BAUEN
ARTENSCHUTZ
Jeder Kleingarten ist ein Miniatur-Ökosystem, ein Beitrag zum Artenschutz.
Hier treffen Menschen unterschiedlicher Herkunft, Altersgruppen und Lebensentwürfe aufeinander. Der eine baut traditionelles Gemüse aus seiner Heimat an, die andere experimentiert mit permakultur. Einer liebt Rosen, die nächste setzt auf Wildblumenwiesen. Diese Vielfalt macht Kleingärten zu Orten der Begegnung und des Austauschs.
UNSERE GESCHICHTE
Unsere Geschichte nahm ihren Anfang 1946 und ist in ihrer Enwicklung immer auch ein Spiegel der Veränderungen in unserer Gesellschaft.
LEBENDIGE GEMEINSCHAFT
Unser Kleingartenverein ist nicht nur ein Rückzugsort, ein Ort an dem Gemüse, Obst, Blumen und Kräuter in Szene gesetzt werden. Unsere Kleingartenanlage ist auch ein Ort, lebendiger demokratischer Gemeinschaft.
Als lebendiger Teil unserer Gesellschaft sind wir überzeugt, dass Vereine wichtige demokratische Gremien sind.
WIR STEHEN FÜR ...
Wir stehen für eine offene und inklusive Gemeinschaft, für ein grünes, faires und vielfältiges Zusammenleben.

1946–1959
Die Vorgeschichte
Südlich des Rheinlanddamm, an der Remystr. (heute Remydamm) wurden in den dreißiger Jahren Nutz- bzw. Kleingärten angelegt. Eigentümer des Geländes waren die Bergwerksgesellschaft Gelsenkirchen und die Dortmunder Union-Brauerei.
Der Anfang
Das Gelände wurde 1945 von den Eigentümern an die Stadt Dortmund verkauft. Die auf dem Gelände niedergelassenen Gartenpächter, entschlossen sich zur Gründung eines Gartenbauvereines. Die Gründungsversammlung fand am 12 April 1946 in der Gaststätte Lindenkrug statt. Der Verein bestand aus 52 Mitgliedern. Der Name des Vereins lautete "Gartenbauverein Remy". Unter der maßgeblichen Leitung des Stadtrates i.R. Karl Lotz wurde der Verein gegründet und ein funktionsfähiger Vorstand gewählt. Der Verein wurde Mitglied im Stadtverband der Dortmunder Kleingärtner. Diese Mitgliedschaft stärkte den Verein in seinen Interessen gegenüber der Stadt Dortmund. Insbesondere, da beim Wiederaufbau der durch den Krieg zerstörten Stadt mit Abgabe der Gartengrundstücke gerechnet werden mußte.
In den Jahren 1955/56 reiften die Pläne der Stadtverwaltung die Kleingartenanlage an der Remystr. zu verlegen. Zur Bundesgartenschau 1959 wurden die Grundstücksflächen benötigt. 1957 erfolgte die Abschätzung der Gärten und Lauben in der Anlage. Die Gartenpächter wurden entsprechend abgefunden. Die Stadt stellte gleichzeitig ein Ersatzgelände in Dortmund Brünninghausen zur Verfügung.
An der Straße "Am Segen" wurde eine Parkanlage vorbereitet, in der sich neben zwei weiteren Kleingartenanlagen auch die Kleingartenanlage "Remy" entwickeln sollte. Gemeinsam mit unseren Nachbarvereinen "Südstern" und "Buschmühle" und unter Mithilfe der Stadt Dortmund wurde ein Kleingartenpark erstellt.
Sechs Gartenfreunde aus der alten Anlage übersiedelten zur neuen Kleingartenanlage „Remy" Im Frühjahr 1957 begann die Vergabe der einzelnen, etwa 400 qm großen Parzellen. Mit einem großen Arbeitsaufwand, Nachbarschaftshilfe, Idealismus und großem Engagement des Garten - und Friedhofsamtes der Stadt Dortmund, und nicht zuletzt die Hilfe des Stadtverbandes der Kleingärtner waren Ende 1958 alle Gartenlauben erstellt und die Gärten angelegt. Als Ausdruck der Freude über das Geschaffte, wurde Mitte 1958 das erste "Laubhüttenfest" gefeiert. Am 25. Januar 1958 fand die erste Jahreshauptversammlung des Vereins auf dem neuen Gelände "Am Segen" statt.
1982
25. Jubiläum

Die Kleingartenparkanlage „Am Segen" feierte am Wochenende drei Tage lang ihr 25jähriges Bestehen. 1957, im Vorfeld der ersten Dortmunder Bundesgartenschau gegründet, hat sie sich seitdem zu einem festen Bestandteil der Dortmunder "grünen Prozente" gemacht. Ratsvertreter Wolfgang Weiermann zeichnete dieEntwicklung, die die drei Kleingartendaueranlagen Südstern, Remy und Buschmühle nach dem Zusammenschluß zu der gemeinsamen Parkanlage genommen haben, in seiner Festansprache nach.

1986
40. Jubiläum

